Es wird der Tag der 16 verschiedenen Verkehrsmittel. Hakone lässt sich von uns aus gut in einem Tag machen. Als Early Birds starten wir gegen 7 Uhr mit der U-Bahn, die schon gut gefüllt ist. Auch Samstags sind die schuluniformierten Schülergruppen unterwegs, oft mit großen Sporttaschen behangen, passend zu Jacket, Krawatte und Faltenrock.
Nach der 2. U-Bahn treffen wir Svenja, eine liebe Kollegin, und lösen gemeinsam den „Hakone-Free-Pass“. Es geht bergauf, erst per „Romance Car“, dann mit der Zahnradbahn und schließlich mit der Seilbahn. Es ist vulkanisches Gebiet und wir lesen, dass Eier, die in den Schwefeldämpfen gegart werden, das Leben um 7 Jahre verlängern. Wir haben leider keine Eier dabei und sehen die weiß-gelblichen Rauchschaden nur von oben beim Überqueren des „Tal des großen Dampfes“. Der Geruch ist durchaus wahrnehmbar.
Oben angekommen, erstreckt sich ein schöner See vor uns in der Gebirgslandschaft. Wir sehen den Fuji kurz, bevor er sich in Wolken hüllt. Lustige, große Piratenschiffe bringen die Touristen ans andere Ende des Sees. Ahoi! Wir genießen die Sonne an Deck. Nach einem kleinen Lunch bei einem freundlichen Japaner gehts zum Hakone-Schrein, danach wandern wir durch den Wald, und kehren noch in einem alten Teehaus ein. MIt Bus und Bahn gehts zurück nach Tokyo.






















